Entnazifizierung der Ukraine

Die Rolle Polens in dem Konflikt

Eine Zusammenfassung (Ausschnitt) der Sendung vom 21.03.2022

Valeriy Pyakin: Es gibt einen wesentlichen Aspekt: nämlich, was für ein Staat die Ukraine sein wird. Mittlerweile ist klar geworden, dass die Entnazifizierung unverzichtbar ist, auch für die Westukraine. Jedoch kommen nun aber immer wieder neue Ideen zustande, wie man die Westukraine vor der Entnazifizierung retten kann. „Lass uns die Westukraine an Polen übergeben“ – lautet eine brandneue Idee. „Die Polen hassen doch die Ukrainer aus der Westukraine, also bricht dort ein blutiger Krieg aus“. Die Menschen, die so etwas vorschlagen, frage ich: sind Sie von Sinnen? Die russischen Herrscher haben Jahrhunderte lang die russischen Territorien zusammengehalten, und nun will man einen Teil unserer Gebiete einfach so abgeben?! Die dort lebenden russischen Menschen werden einem unmenschlichen Experiment unterworfen, aus diesen Menschen werden bendersche Lumpen gemacht. Statt Entnazifizierung wird es dort Krieg geben. Ist das normal?

Aus Sicht der überstaatlichen Steuerung sind sowohl die Ukraine als auch Polen „failed states“ – gescheiterte Staaten. Die Fahnen dieser Staaten bekunden diese Sache ganz offen, so nebenbei bemerkt. Die Fahnen sind ein direkter Hinweis darauf. Na gut, die meisten Menschen bei uns haben keine Ahnung, was Fahnen angeht. Doch die Geschichte Polens sollte man schon kennen. Hat man etwa vergessen, dass Polen ganze fünf Mal geteilt wurde? Dass die europäischen Staaten nicht ohne Grund Polen aufgeteilt haben? Das war jedes Mal eine Notlösung, und Polen selbst hatte ebenso lauter Nachteile dadurch. 

In den 1930ern plante Polen gemeinsam mit Deutschland einen Angriff auf die Sowjetunion. Hitler war vom damaligen polnischen Präsidenten Josef Pilsudski ganz begeistert und hat Pläne geschmiedet, mit ihm zusammen die UdSSR anzugreifen. Doch dann wurde Hitler gezwungen, Polen zu erobern. Warum? Weil der polnische Staat ohne Stützung von Außerhalb nicht existenzfähig ist. 

Die Existenz Polens heutzutage ist ebenso eine komplexe Symbiose verschiedener Abkommen und Abstimmungen. Meinen Sie, die dass die EU gerne und freiwillig Polen mit Gelder und Ressourcen vollgepumpt hat und die Existenz vom polnischen Staat unterstützt hat? Natürlich war das nicht freiwillig. Die EU weiß lediglich, dass Polen ohne Unterstützung von außen zusammenbrechen würde, was der EU selber mehr Schaden bringen würde, als für Polen selbst. Daher hat man Polen lieber finanziell unterstützt, zumal das als eine Art „Wohltätigkeit“ schön aussieht und gleichzeitig Russland schadet. 

Stalin hat seinerzeit klar verstanden, dass Polen nicht in der Lage ist, als unabhängiger Staat zu existieren, daher hat er Polen mit Steuerungskompetenzen versorgt. So hat Stalin zum Beispiel den Marschall Rokossowski nach Polen geschickt, um dort Verteidigungsminister zu werden. 

Wenn Sie denken, dass jemand Mitleid mit Polen haben wird, da liegen Sie falsch. Niemand wird Polen mit Ressourcen versorgen, die die Bekämpfung der benderschen Banditen  ermöglichen wird. Warum denken Sie denn so? Es gibt doch das Ziel: Der Krieg soll nach Russland kommen, und zwar mithilfe der benderschen Ideologie. Das bendersche Potential wird aufrecht erhalten und dann auch noch nach Polen verlegt. Was soll denn daraus werden? Kann man sicher sein, dass die Vereinigten Staaten, die den benderschen Banditen in der Ukraine nun militärische Hilfe leisten, nicht dasselbe für die bendersche Banditen tun werden, wenn die Westukraine ein Teil Polens wird? Dann wird Europa doch von innen explodieren, was die Vereinigten Staaten schließlich auch bezwecken. fünf Millionen ukrainische Flüchtlinge europaweit – so ist der amerikanische Plan. 

Wenn die Westukraine ein Teil von Polens wäre, würden russische Territorien von Russland abgetrennt. Doch diverse Verbindungen dieser Territorien mit Russland sowie mit der Ukraine blieben bestehen. Dementsprechend entstünde ein Spannungsherd, ein Brennpunkt an der russischen Grenze. Darum geht es.

„Lass die Westukrainer und die Polen alles untereinander klären“ – sagen manche. Der US-amerikanischen Landes-„Elite“ geht es darum, Krieg nach Europa zu bringen. Dazu sind die fünf Millionen Flüchtlinge gedacht. Es geht ihnen aber auch darum, Krieg nach Russland zu tragen. Dafür steht diese Idee, einen Teil russischen Territoriums abzutrennen, damit eine Idee der Revanche entsteht. 

Polen als Staat braucht niemand. Polen ist bis jetzt als Staat erhalten geblieben, nur weil eine komplexe Symbiose aus Abkommen und Absprachen existiert. Falls die Westukraine Polen angeschlossen wird, wird dort so ein Feuer entstehen, dass wir jahrelang nicht  löschen können, was mehr Opfer und Kräfte kosten wird, als die aktuelle Militäroperation. 

Also, wer so etwas vorschlägt, tickt nicht richtig. Soll Russland etwa im eigenen Blut ertrinken? Noch kann man die Entnazifizierung der Westukraine leicht und ohne weiteres durchführen, weil einige Nazis weggelaufen sind und andere getötet wurden. Die Präsenz der russischen Truppen wird die Stabilität der ukrainischen Staatlichkeit gewährleisten. Und alles wird gut sein. Alles wird sauber gemacht sozusagen, alles wird effizient gereinigt. Das ist doch Nonsense, stattdessen einen Brennpunkt zu schaffen, eine dauerhafte Bedrohung für Russland zu erzeugen. Ich verstehe nicht, was in den Köpfen der Menschen los ist, die so etwas vorschlagen. Alles ist doch offensichtlich, alles ist klar.

Zum weiterlesen bitte die PDF runterladen:

Fonds Konzeptueller Technologien